von Bert Schmitz

Nach einer kleine schöpferischen Pause gehts jetzt mit dem Bau der SE5A weiter. 

Erstmal die etwas eintönige Kleinarbeit. Balsaschnipsel sägen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hiermit werden die Ausbrüche für die Holme wieder verschlossen. Wenn die Fläche später verspannt ist erhält man dadurch den typischen wellenförmigen Verlauf der damaligen Bespannungen.

 

 

 

 

 

 

                     

 

Dann sind auch die Servos positioniert worden. Kläppchen sind nicht vorgesehen, die werden später einfach mit eingebügelt. Wenn mal eins kaputt geht muss halt die Bespannung aufgeschnitten werden.

 

 

 

 

 

 

 

So ist im Laufe der Zeit doch einiges fertig geworden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur besseren Ansicht, eine fertige Fläche.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An der Rumpf Konstruktion hat sich auch einiges getan. 

So soll die Frontpartie mal aussehen. Vor den Kuehler kommen noch die Lamellen, damit konnte man beim Original die zur Kühlung notwendige Luftmenge regulieren

 

 

 

Dann ist der Flächenansatz, zur unteren Befestigung am Rumpf entstanden, Hier kann man auch die Laschen zur Befestigung der Verspannung sehen.

 

 

 

 

Die fertigen Laschen, gefertigt aus 1 mm Messing.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das fertige Rumpfgerüst. Hieraus generiere ich nun die 2 D Zeichnung und die Fräsdateien. Wenn das geschafft ist geht es mit dem Aufbau des Rumpfes weiter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachfolgend können die Pläne als PDF heruntergeladen werden:

Rumpf (Teil 1)

Rumpf (Teil 2)

Leitwerk und Baldachin

Trägfläche

 

Am Motor hat sich auch noch was getan, kurz gesagt er ist fertig, jetzt muss er nur noch laufen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da muss ich die Gewindestange noch gegen eine richtige Schraube austauschen, dass sollte aber machbar sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Motor hat seinen Probelauf absolviert und er läuft wie erwartet, die 32 x 18 " Luftschraube dreht er mit satten 3200 rpm. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Zeichnungen vom Rumpf sind gekommen und es geht los mit dem Rumpfaufbau. Der Rumpf wird in 2 Hälften aufgebaut, zuerst die Unterseite und im zweiten Schritt die Oberseite. Zunächst habe ich den Hauptholm über dem Plan aufgebaut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In die Schlitze werden die Halbspanten reingesteckt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Rumpfvorderteil

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fahrwerksaufnahme 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf die Kohlerohre werden später die unteren Flächenanschlussstücke geleimt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Sicherheit schon mal den Einstellwinkel nachgemessen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1,5 °, stimmt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Servobrett mit der Wippe für die HLW Anlenkung hat ebenfalls seinen Platz im Rumpf gefunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das gleiche gilt auch für  HLW Umlenkung. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Unterseite ist geschafft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bevor ich mit der Oberseite anfange habe ich mich erstmal übers Fahrwerk hergemacht. Stahldrähte biegen und alles verlöten. Sieht noch ein wenig popelig aus. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ändert sich aber mit den Holzverkleidungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da zum Fahrwerk noch einiges an Verkleidungen gehört habe ich erstmal ein kleines Förmchen gebaut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Form für die Verkleidung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die  fertigen Teile und der Einbauort

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Motor passt auch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem die Unterseite vom Rumpf soweit fertiggestellt war fertiggestellt gehts nun auf der Oberseite weiter, d.h. Spanten einsetzen und Gurte einleimen.

 

 

 

 

 

 

 

 

An diese Aluminiumstrebe  werden später dann Laschen für die Spannseile der oberen Tragfläche angeschlagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eingebaut sieht das dann so aus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch einmal mit Flächenansatzstück und verschliffenem Fahrwerk

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Räder haben ebenfalls eine schöne Achse bekommen . In die Bohrung lässt man schön Lötzinn reinlaufen und man erhält dadurch eine wunderbare Verbindung mit dem Federstahl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Federung funktioniert auch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Endlich habe ich auch das passende Gewebe zum Bespannen gewunden. Sehr leicht und auch preiswert. Das Gewebe hat jedoch keine Klebeseite, d.h. man muss noch Heißsiegelkleber auftragen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Kleber nehme ich diesen hier. Es ist ein Dispersionskleber, lösemittelfrei und stinkt nicht. Der wird auch für manntragende Flugzeuge eingesetzt und sollte demnach halten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Wirkung und Verarbeitung von beiden, für mich neuen Werkstoffen, habe ich natürlich umgehend ausprobiert. Und es funktioniert absolut problemlos.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier fehlt noch das Sichtfenster

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Rippen werden selbstverständlich umnäht und verstärkt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem kleinen Ausflug ins Finish gings mit der Montage des Baldachins weiter, also erstmal Stahldrähte biegen und an ein paar Laschen anlöten. Die Drähte werden später noch mit Kieferholz verkleidet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun ging es ans Verspannen des Baldachins. Hierfür wurden einige Knotenbleche und Hülsen angefertigt. Die Hülse wird mit dem Knotenblech verlötet. Darin wird dann der Stahldraht mit Uhu Endfest einegklebt. Das Ganze wird mit dem Baldachin verschraubt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem alles montiert war ging es ans Verspannen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verkleidet werden die Stahldrähte später noch mit Kiefernhölzern, hier schon mal einen  Rohling dran gehalten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Streb zur Aufnahme der Flächentragseile hat dann auch seinen Platz gefunden, fest mit dem Rumpf verbunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier nochmal mit Laschen zur Befestigung der Tragseile.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Versuch den Flieger komplett im Keller aufzubauen, ist leider an dessen Größe gescheitert. Zum Anpassen der Stützstreben reicht aber auch eine Hälfte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Streben werden mit Messinglaschen an der Fläche verschraubt. An den Laschen werden dann die Stahlseile zur Verspannung angeschlagen. Zum Aubau brauch man dann nur die Streben an den Flächen festzuschrauben.

 

Hier ein Bild von Rohling und fertig verschliffener Strebe.

 

 

 

 

 

 

Um die Messinglaschen an den Streben zu befestigen werden dran zwei Stahlstifte hartgelötet. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschliessend die Enden bündig mit dem Blech abschleifen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann nur noch in die vorgebohrten Löcher stecken mit dem Streb verleimen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Rumpfbeplankung ist auch etwas weiter gewachsen. Auf dem Bogen kommt die Cockpitbeplankung zum Liegen. Der untere Steg wird später abgesägt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Um eine sauberen Übergang mit den restlichen Beplankungstücken zu bekommen werden die Kanten  schön geschäftet und dann mit Weißleim verklebt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun kann der Pilot auch nicht mehr rausfallen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Entspannung habe ich noch ein paar Teile für die Instrumententafel angefertigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiter geht es mit dem Kompass. Hier alle Einzelteile 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Halterungen für die Aufhängung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und  alles montiert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann habe ich ein wenig rumgeätzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und so sieht das fast fertige IP aus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So das fertige. Ich habe mich doch gegen Mahagoni entschieden, Birke wirkt einfach freundlicher im Cockpit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und in den Rumpf passte es auch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da noch einige Kläppchen zu fertigen sind habe ich mich an die Herstellung von Scharnierbändern gegeben. Zunächst einmal Blechstreifen aus Lithoblech gefräst.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun eine Seite um einen 1 mm Federstahl gebogen und dann die andere Hälfte zwischen Blech und Federstahl geschoben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu guter letzt beide Seiten mit Hammer und Stechbeitel um den Stahl gedengelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier geht es weiter mit Teil 3

Bert Schmitz 

 
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